Triosonaten des 17.-18. Jahrhundert

für 2 Blockflöten und Bc oder

Blockflöte, ein anderes Instrument und Bc

Die Triosonate für zwei Melodieinstrumente und Basso continuo ist eine der zentralen Gattungen der Kammermusik des Generalbasszeitalters. Dem entsprechend kommt ihr auch innerhalb des originalen Blockflöten-Repertoires eine besondere Bedeutung zu. Allerdings sind die Übergänge zwischen Canzona, Sonata, Suite und Concerto so fließend, dass hier alle Werke für zwei Oberstimmen und Bass zusammengefasst werden, die original für Blockflöte bestimmt sind.

Für die Standard-Besetzung mit zwei Blockflöten existieren Originalkompositionen aus der gesamten Generalbass-Zeit, beginnend 1612 mit G. B. Riccio, bis zu A. J. Steffan um 1770. Oft wird die zweite Blockflöte durch ein Streichinstrument ersetzt, z. B. durch Violine, Viola, Diskant- oder Bassgambe, oder durch ein anderes Blasinstrument, wie Traversflöte, Oboe, Fagott oder Horn. Eine Sonderform bildet die Triosonate mit obligatem Cembalo, in der die zweite Melodiestimme von der rechten Hand des Cembalos übernommen wird.

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