Blockflöte & Gitarre

Literaturliste Nr. 5 beschäftigt sich mit der kammermusikalischen Kombination einer oder mehrerer Blockflöten mit einem gezupften Bundinstrument. Wie aus der Auflistung deutlich wird, dominiert die Besetzung mit Gitarre(n) das Geschehen: Es beginnt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wo sowohl die Blockflöte in ihrer neuen Form des Wiener Csakans als auch die Gitarre Modeinstrumente waren. Aufgrund der beiden Instrumenten eigenen verhaltenen Klanglichkeit verwundert es kaum, dass die beliebte Besetzung ein kleines Repertoire von Originalwerken hervorbrachte.

Nach der Wiederentdeckung und schrittweisen Etablierung alter Instrumente, wie Blockflöten nach barockem Typus und der Laute, trat die durch die Gitarrenbewegung wiedererstarkte moderne Gitarre erneut an die Seite der Blockflöte und produzierte eine Vielzahl von Werken: Die ersten Stücke knüpfen noch an romantische oder jugendbewegte Stilistik an; rasch entstanden aber auch Werke in erweiterter Tonalität und komplexer Rhythmik. Zur klassischen Moderne treten avantgardistische Werke sowie einige an der Unterhaltungsmusik orientierte Stücke. Stücke mit ad-libitum-Begleitungen (im weitesten Sinn in Akkordsymbolen Notiertes) sind nicht Teil der vorliegenden Repertoireliste.

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